01. Juni 2026
Der große Leitfaden: Welche Methode eignet sich am besten, um Prozesse darzustellen?

Der große Leitfaden: Welche Methode eignet sich am besten, um Prozesse darzustellen?
Wie machen Sie komplexe Abläufe für jeden im Team verständlich? Unser großer Leitfaden vergleicht die gängigsten Methoden der Prozessdarstellung – vom technischen BPMN 2.0 bis zum lebendigen Dialogbild – und zeigt Ihnen anhand einer praktischen Checkliste, wie Sie das perfekte Format für Ihre Zielgruppe finden.

Jedes Unternehmen besitzt sie, doch selten sind sie für alle Beteiligten gleichermaßen verständlich: die Geschäftsprozesse. Wer vor der Aufgabe steht, Abläufe neu zu strukturieren oder zu dokumentieren, stellt sich schnell die Frage: Mit welcher Methode soll ich unsere Prozesse darstellen? Die Auswahl reicht von streng logischen IT-Diagrammen bis hin zu kunstvollen Bildwelten. Jedes Format hat seine Daseinsberechtigung – entscheidend ist die Zielgruppe.

Die drei bekanntesten Ansätze im Überblick

Damit Sie die richtige Wahl für Ihr nächstes Projekt treffen können, haben wir die gängigsten Methoden der Prozessvisualisierung für Sie zusammengefasst:

  • Das klassische Flussdiagramm (Flowchart): Ideal für einfache, lineare Ja/Nein-Entscheidungen im operativen Bereich. Es ist schnell erstellt, stößt bei hochkomplexen, abteilungsübergreifenden Prozessen jedoch schnell an seine übersichtlichen Grenzen.
  • BPMN 2.0 (Business Process Model and Notation): Der weltweite Standard für IT- und Prozessspezialisten. Perfekt geeignet, um Systeme zu programmieren und technische Schnittstellen exakt zu definieren. Für die breite Belegschaft ist diese symbollastige Sprache jedoch meist zu abstrakt.
  • Das Dialogbild / Die illustrative Prozesslandkarte: Dieser Ansatz übersetzt die logischen Abläufe in eine lebendige, bildhafte Landschaft. Er eignet sich hervorragend für die interne Kommunikation, das Onboarding und das Change Management, da er den Menschen und das Gesamtziel in den Mittelpunkt stellt.

Checkliste: So finden Sie die passende Methode

Bevor Sie damit beginnen, Ihre Prozesse darzustellen, sollten Sie sich drei zentrale Fragen stellen:

  1. Wer ist die Zielgruppe? (Spezialisten oder die gesamte Belegschaft?)
  2. Was ist das primäre Ziel? (Technische Automatisierung oder kulturelles Verständnis?)
  3. Wie flexibel ist der Prozess? (Starre Abfolge oder agiles Framework?)

Wenn es Ihr Ziel ist, Silodenken aufzubrechen und ein gemeinsames Verständnis über Abteilungsgrenzen hinweg zu schaffen, ist die illustratische Darstellung die wirkungsvollste Wahl.

Als Experten für visuelle Kommunikation unterstützen wir Sie dabei, genau die richtige Balance zwischen Struktur und Lebendigkeit zu finden.

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